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STIR® bietet vielfältige Varianten zur optimalen Lösung konkreter technisch-technologischer Probleme.

Die Übertragung von STIR® auf ein Faserverbundmaterial kann sowohl außerhalb als auch in einem Autoklaven erfolgen. Als Emitter werden elektrische Strahler verwendet – mit den aufgeführten Eigenschaften:

  • Hochtemperaturstrahler (2D) mit z. B. 700 °C bei λmax= 3,1 µm und mit guter Energieübertragung für NH- bzw. OH-Gruppen im EP-Harz.
  • Mitteltemperaturstrahler (2D) mit z. B. 410 °C bei λmax= 4,4 µm und mit guter Energieübertragung für –NCO-Gruppen im PUR.
  • Niedrigtemperaturstrahler (2D bzw. 3D) mit z. B. 100 °C bei λmax= 8,04 µm und mit guter Energieübertragung für den Epoxidring im EP-Harz.

Die Auswahl des passenden Systems zum Verkleben von Werkstoffen & Aktivieren von Klebstoffen richtet sich nach den Anforderungen der Anwendung, dem infrarothärtenden Material und den gewünschten Prozessparametern. Verwendet werden STIR®-Stab- bzw. Flachstrahler.

  • Stabstrahler sind besonders bei größeren Bestrahlungsflächen geeignet. Sie können in eine Aushärtungskammer gesetzt (modulares System) oder in kundenspezifische Lösungen integriert werden.
  • Flächenstrahler (2D oder 3D) sind vor allem dort im Einsatz, wo spezifische, komplizierte technologische Anforderungen erfüllt werden müssen.

Für die Erwärmung der Kunststofffolien werden hochleistungsfähige STIR®-Strahler verwendet. Je nach Prozessparameter können sie einzeln oder modular angeordnet werden. Entsprechend der Breite der Kunststoffbahn ist die Zuschaltung von Außenstrahlern möglich. Durch die Variation der Strahlerleistung wird eine gleichmäßige Erwärmung gewährleistet.

Abhängig vom Werkstoff und dessen Stärke können Öfen mit STIR® 3 bis 6 mal kürzer und damit billiger sein.

  • Bei dünnen Folien bietet sich eine einseitige Erwärmung mit Strahlern an, deren Emission mit der Absorption des Kunststoffes übereinstimmt.
  • Bei dicken Folien sollte beidseitig mit kürzeren Wellen gearbeitet werden, da hier außer einer guten Absorption auch eine ausreichende Durchdringung notwendig ist.

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